Management Information Base
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf bitte mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung. |
Eine Management Information Base (MIB) ist eine baumartig strukturierte Sammlung von Managed Objects (in keinem Fall eine Datenbank, was leider sehr häufig behauptet wird). Hier ist definiert, welche Informationen zu welchen Managed Object abgerufen werden können. Um zum Beispiel einen Netzwerkswitch auszulesen, muss dieser den selben Teil der MIB kennen (hier kann man auch sagen: „... muss die selbe MIB kennen ...“, was aber nicht ganz korrekt ist, da es nur eine SNMP MIB gibt), wie der anfragende Manager. Durch die MIB weiß der Manager, wie er welche Informationen vom Agent (hier: Switch) abrufen kann. Sie ist hierarchisch aufgebaut, besitzt also baumartige Verzweigungen. Zweck der MIB ist es, Informationen über einzelne Ressourcen (Management-Objekte: MO), die über eine Management-Software verwaltet werden sollen, zu speichern. Die Notation der MIB entspricht der Abstract Syntax Notation One (ASN.1). Mit Hilfe der MIB sind folgende Aktionen möglich:
- Zuordnung von Namen zu den Management-Objekten
- Management-Objekte deaktivieren oder aktivieren
- Netzwerkparameter für den Betrieb erfragen und ändern
- regelmäßig Daten erfassen, die den Netzwerkzustand beschreiben (Netzwerk-Übersicht)
Die MIB eines Agenten (Host, Router, Access-Point…) wird durch den Hersteller festgelegt. Aufgabe dieser MIB ist es, die übertragenen Informationen und Daten in dem Agenten abzulegen und zu speichern. Durch den Einsatz von MIBs können über SNMP die Agenten überwacht und administriert werden.
Die Kommunikation zwischen Manager und Agenten erfolgt über festgelegte set- und get-Funktionsaufrufe.
siehe auch: Informationsmodell
[Bearbeiten] SNMP Software
|
|
|