Landesausbau
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Landesausbau oder Binnenkolonisation, auch innere Kolonisation, nennt man den Prozess der Erschließung und Besiedelung bis dahin siedlungleerer oder siedlungsarmer Räume innerhalb bereits besiedelter Gebiete.
Oft geht ein solcher Landesausbau mit einer äußeren Siedlungsbewegung oder Kolonisation einher, wie es etwa während der Zeit der deutschen Ostsiedlung im Hochmittelalter der Fall war.
Auch in der frühen Neuzeit kam es in Deutschland zu einem Landesausbau, etwa unter Friedrich dem Großen in Preußen. In dieser Zeit sprach man in diesem Zusammenhang auch oft von Peuplierung.
[Bearbeiten] Literatur
- Rainer Cordes:" Die Binnenkolonisation auf den Heidegemeinheiten zwischen Hunte und Mittelweser (Grafschaften Hoya und Diepholz) im 18. und frühen 19. Jahrhundert", August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1981, ISBN 3-7848-3493-0
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