Karolingerzeit

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Die Karolingerzeit ist Teil des frühen Mittelalters (auch: Frühmittelalter). Sie beginnt formal mit dem Staatsstreich Pippins im Jahr 751 und dauert bis zum Todesjahr Ludwig des Kindes 911. Statt der Zäsur im Jahr 751 wird jedoch meist eher die Schlacht von Tertry (an der Somme) im Jahr 687 als Ende des Merowingerreiches betrachtet, mit der sich Pippin der Mittlere als Hausmeier im Gesamtreich durchsetzte, während die Merowinger lediglich formal bis 751 herrschten. Ein neuer Herrschertitel begegnet uns im Jahr 800, als der 768 - 814 regierende fränkische König Karl (der Große) zum Kaiser gekrönt wird.

Archäologisch ist die Karolingerzeit geprägt durch die Gründung jener Kirchen, die nach vielen An- und Umbauten oft bis heute die Kerne unserer Siedlungen, Dörfer und Städte bilden. Anders als zuvor in der Merowingerzeit werden die Toten nun nicht mehr mit Grabbeigaben, sondern beigabenlos unter und bei den Kirchen bestattet.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einführende Literatur

Schieffer, Rudolf: Die Karolinger. Stuttgart u.a. 4. Aufl. 2006. ISBN: 3-17-019099-3

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