Karoline Auguste von Bayern
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Karoline Charlotte Auguste (* 8. Februar 1792 in Mannheim; † 9. Februar 1873 in Wien) war die Tochter Maximilian Josephs, des späteren Königs von Bayern und seiner Gattin Auguste Wilhelmine von Hessen-Darmstadt.
1808 heiratete sie den Kronprinz Wilhelm von Württemberg, jedoch wurde diese erste Ehe 1814 wieder geschieden.
Am 10. November 1816 heiratete Karoline Charlotte Auguste anschließend den dreimal verwitweten Kaiser Franz I. von Österreich und wurde somit Kaiserin.
Kinderlos und in der Politik keine Rolle spielend, widmete sie sich karitativen Tätigkeiten. Durch ihre Bemühungen wurden mehrere Kinderbewahranstalten errichtet, Krankenhäuser, sowie Wohnungen für Arbeiter (Carolinäum in Wien V., Arbeitergasse).
Hochbetagt starb die allseits beliebte Kaiserin einen Tag nach ihrem 81. Geburtstag. Sie lebte nach dem Tod ihres Mannes in Salzburg, um ihrer Halbschwester Sophie von Bayern, die 1824 Erzherzog Franz Karl geheiratet hatte, aber den Titel einer Kaiserin nicht führen konnte, nicht in die Quere zu kommen. Anfänglich verstanden sich die beiden gut, doch später kam es immer wieder zu Reibereien. Das erklärte auch die räumliche Trennung.
Karolina Augusta hatte ein gutes Verhältnis zu den Kindern von Erzherzogin Sophie, darunter auch dem späteren Kaiser Franz Joseph. Sie war eines der wenigen Mitglieder des Erzhauses mit dem sich auch Kaiserin Elisabeth freundschaftlich verstand.
Heute ist das Karolinen-Gymnasium in Rosenheim nach ihr benannt und das Salzburger Museum Carolino Augusteum trägt ihren Namen.
[Bearbeiten] Bibliographie
- Cölestin Wolfsgruber, Carolina Auguste die "Kaiserin-Mutter", Wien 1893.
- Friedrich Weissensteiner, Liebeshimmel und Ehehöllen, München 1999
- Martha Schad, Bayerns Königinnen, München 2000
[Bearbeiten] Weblinks
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