Karo (Mengenlehre)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Karo) ist ein "kombinatorisches" Prinzip in der Mengenlehre.
[Bearbeiten] Definition
Für jede unendliche Kardinalzahl κ ist
eine Abkürzung für die folgenden Aussage:
- es gibt eine Folge
mit folgenden Eigenschaften:
- für alle α gilt
- für alle
ist die Menge
ein stationäre Teilmenge von κ.
- für alle α gilt
Statt
schreibt man oft nur
.
[Bearbeiten] Zusammenhang mit CH und GCH
Man zeigt leicht, dass aus ◊ die Kontinuumshypothese CH folgt. Allgemeiner folgt aus
die Gleichung 2κ = κ + . Aus CH kann man ◊ nicht folgern, aber aus 2κ = κ + zusammen mit κω = κ kann man
schließen. Aus der verallgemeinerten Kontinuumshypothese GCH folgt also
für alle κ mit überabzählbarer Kofinalität.
[Bearbeiten] Anwendungen
Mit Hilfe von ◊ kann man eine Suslingerade konstruieren.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Karo (Mengenlehre) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
|
|
|