Kappadokische Sprache
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| Übersicht: Griechische Sprache (siehe auch: Griechisches Alphabet) |
| Mykenisch (ca. 1600–1100 v. Chr.)
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| Altgriechisch (ca. 800–300 v. Chr.) Dialekte: Äolisch, Arkadisch-Kyprisch, Attisch, Dorisch, Ionisch |
| Koiné (ca. 300 v. Chr.–300 n. Chr.)
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| Byzantinisch (ca. 300–1453)
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| Neugriechisch (seit 1453) Dialekte: Griko, Jevanisch, Kappadokisch, Pontisch, Tsakonisch, Zypriotisch |
Kappadokisch (SIL: CPG; ISO 639-2: ine; ISO 639-3: cpg) ist ein griechischer Dialekt mit starken türkischen Einflüssen, vor allem im Wortschatz, zum Teil auch im Satzbau ([1]), der in der Gegend von Kappadokien in Kleinasien gesprochen wurde. Während der Zwangsumsiedlung in den 1920er Jahren mussten alle Sprecher der kappadokischen Sprache nach Griechenland auswandern, wo sie schnell zum Standardgriechisch wechselten. Seit den 1960er Jahren galt die Sprache als ausgestorben, jedoch wurden 2005 in Griechenland Muttersprachler aufgefunden. Weitere Untersuchungen diesbezüglich werden an der Universität Patras und der Aristoteles-Universität Thessaloniki vorgenommen.
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