Jürgen Kocka

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Jürgen Kocka (* 19. April 1941 in Haindorf, heute Hejnice) ist ein deutscher Sozialhistoriker.

Kocka wurde 1941 in Hainsdorf geboren. Er studierte ab 1960 in Wien, Berlin und North Carolina Geschichte, Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie. 1969 erschien seine Promotion mit dem Thema "Unternehmensverwaltung und Angestelltengesellschaft am Beispiel Siemens 1847-1914. Zum Verhältnis von Kapitalismus und Bürokratie in der deutschen Industrialisierung".

Anschließend war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in Münster und Harvard und Gastprofessor in Princeton, Jerusalem, Stanford und Paris.

Seine Habilitation erfuhr er 1972 und war von 1973 bis 1988 Professor an der Universität Bielefeld.

Seit 1988 ist Kocka an der Freien Universität Berlin Professor für die Geschichte der industriellen Welt. Zudem wurde er 1991 Mitglied des Berliner Wissenschaftskollegs.

Seit Januar 2001 ist Kocka Präsident des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

2005 erhielt er für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Sozialgeschichte den Bochumer Historikerpreis.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Sekundärliteratur

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Jürgen Kocka aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
webtemplates | Plastikkarten und Plastikkartendrucker

© 2006 www.power-labels.com