Interreligiöse Ehe
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Als interreligiöse Ehe bezeichnet man die Mischehe zwischen Angehörigen verschiedener Religionen. Im Unterschied zur interkonfessionellen Ehe lassen sich über die Religionsgrenzen hinweg oft nur unter Schwierigkeiten konkrete gemeinsame Glaubensinhalte finden, die über moralische Werte hinausgehen.
Interreligiöse Ehe werden in den etablierten Religionen als problematisch angesehen. Das Judentum lehnt Ehen mit anderen Religionsgruppen kategorisch ab, während sie der Islam für muslimische Männer im Einzelfall unter bestimmten Voraussetzungen zulässt und ausnahmsweise auch fördert. Das Christentum ist in dieser Hinsicht im 20. Jahrhundert toleranter geworden.
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