Internationale Psychoanalytische Vereinigung

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Die Internationale Psychoanalytische Vereinigung ist der Weltverband der Psychoanalytiker und ein Produkt der 1910 von Sigmund Freud und anderen Psychoanalytikern als Wiener Psychoanalytische Vereinigung gegründeten Vereinigung. Die IPV sieht sich als das "vorrangige akkreditierende und regulierende Organ der Psychoanalyse in der Welt" mit dem Auftrag, "die kontinuierliche Vitalität und Entwicklung der Psychoanalyse als Wissenschaft, als Behandlungsform und als Beruf sicherzustellen". Die ca. 11.000 Mitglieder der IPV sind in den 66 Zweiggesellschaften in 33 Ländern organisiert.

Erster Präsident der IPV war Carl Gustav Jung (1910-1914). Aktuell wechselt der Vorsitz zwischen Europa, Latein-, und Nordamerika (derzeit Cláudio L. Eizirik). Der deutsche Zweig der IPV ist die 1949 gegründete Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV), mit der sich Namen wie Alexander Mitscherlich und Horst-Eberhard Richter verbinden.

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