Internationale Organisation für Normung
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Die Internationale Organisation für Normung (ISO) ist die internationale Vereinigung von Normungsorganisationen und erarbeitet internationale Normen in allen Bereichen mit Ausnahme der Elektrik und der Elektronik, für die die IEC zuständig ist.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Aufbau und Geschichte
Die Organisation wurde am 23. Februar 1947 in Genf gegründet. Mittlerweile sind über 150 Länder in der ISO vertreten. Jedes Mitglied vertritt ein Land, wobei es aus jedem Land auch nur ein Mitglied gibt. Das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) ist seit 1951 Mitglied der ISO für die Bundesrepublik Deutschland. Es gibt technische (z. B. MP3 oder Telefonkarten), klassifikatorische (z. B. Ländercodes wie .de, .nl, .jp) und Verfahrensstandards (z. B. Qualitätsmanagement nach ISO 9000).
Offizielle Sprachen der ISO sind englisch und französisch. In diesen Sprachen werden die ISO-Normen veröffentlicht. Die nationalen Normungsorganisationen sind für Übersetzungen verantwortlich.
[Bearbeiten] Ursprung der Kurzbezeichnung ISO
Übersetzungen des Namens International Standardization Organization ergeben verschiedene Abkürzungen, abhängig von der Sprache, zum Beispiel: Internationale Organisation für Normung (ION) in Deutsch, OIN in Französisch. Deshalb wählte man die einheitliche Kurzbezeichnung ISO, welche vom griechischen Wort „isos“ abstammt, das „gleich“ bedeutet. Somit ist die Kurzbezeichnung in jedem Land und jeder Sprache einheitlich.
[Bearbeiten] Wichtige Normen
siehe Liste der ISO-Normen
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website der ISO
- Reto U. Schneider: Was die Welt zusammenhält - Ein ausführlicher Bericht über die ISO, der im Februar 2005 in NZZ-Folio erschien, der Zeitschrift der Neuen Zürcher Zeitung.
|
|
|