Initiator
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe. |
Auch in der SCSI-Technologie gibt es Initiatoren
- Initiator (Mensch) jemand, der den ersten Anstoß zu etwas gibt, Anreger
- Ein Initiator (Chemie) ist eine Chemikalie oder eine Verbindung, die eine chemische Reaktion in Gang setzt, sprich initiiert. (siehe auch Polymerchemie)
- Ein Initiator im technischen Sinn ist ein Schalter, der berührungslos arbeitet und auf Metall reagiert. Aufgrund der Arbeitsweise eines Initiators sollte das Metall magnetische Eigenschaften aufweisen.
Funktionsweise: Im "Kopf" des Initiators befindet sich eine Spule, die Teil eines elektrischen Schwingkreises ist. Ändert sich nun durch Annäherung von Metall die Induktivität der Spule, so ändert sich auch die Resonanzfrequenz des Schwingkreises. Dieses wertet der Initiator aus und schaltet somit den Ausgang.
Anwendungsbeispiel: Positionsüberwachung in automatischen Werkzeugen, bei denen eine der beiden Grundstellungen (vor oder zurück) klar definiert sein muss. (Auswertung in SPS)
Es gibt auch Initiatoren, die mit Schallwellen arbeiten (sog. Sonarberos), die bei Annäherung reflektiert werden und somit den Schaltvorgang auslösen. Sie reagieren nicht nur auf Metall, sondern auch auf alle anderen Materialien.
Ebenso gibt es Kapazitive Initiatoren, die auf viele Nichtmetalle und Füssigkeiten, wie z.B.Wasser oder Öl, reagieren.
|
|
|