Grenzmark

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Eine Grenzmark, häufig auch nur als Mark bezeichnet, war eine Grafschaft in einem von außen bedrohten Grenzgebiet des karolingischen Reiches, die von einem Markgrafen regiert wurde.

Das System der Marken wurde von Kaiser Karl dem Großen, dem Herrscher des Frankenreiches um 800 eingeführt. Sein Ziel war es, die Grenzen des in zum Teil blutigen und langen Kriegen (siehe auch Sachsen (Volk)) erweiterten Reiches zu sichern. Dafür sollten die Markgrafen sorgen, denen diese Gebiete als Lehen vom Kaiser direkt übergeben wurden. Die Markgrafen hatten zu diesem Zweck besondere Befugnisse: Sie konnten selbst den Heerbann aufbieten und erhielten eine größere Zahl an fränkischen Vasallen zur Unterstützung zugewiesen.

Kaiser Karl der Große errichtete folgende Marken:

Spätere Könige und Kaiser, insbesondere Otto der Große, behielten dieses System bei und richteten neue Marken ein:

[Bearbeiten] Nordalbingen

Die Grenzmark Nordalbingen nördlich der Elbe bis zur Grenze mit Dänemark bei Haithabu wurde im 10.-11. Jahrhundert Teil des Reiches.

[Bearbeiten] Siehe auch

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