Geographie Somalias

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Die Geographie Somalias ist die Geographie des östlichsten Landes Afrikas. Somalia erstreckt sich über eine Fläche von 637.657 km² und besteht größtenteils in Wüste. Höchste Erhebung ist der Shimbiris (2.450 m).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage


Somalia liegt zwischen 2° südlicher und 12° nördlicher Breite bzw. 41° und 51° östlicher Länge. Es wird zu Ostafrika gezählt und liegt am Horn von Afrika, größtenteils auf der Somali-Halbinsel. Im Osten grenzt es an den Indischen Ozean, im Norden an dessen Golf von Aden, im Nordwesten an Dschibuti, im Westen an Äthiopien (Ogaden bzw. Somali-Region) und im Süden an Kenia.

Die Grenzen insbesondere zu Äthiopien sind wegen Gebietsansprüchen Somalias (siehe Groß-Somalia) umstritten. Nordsomalia ist als Somaliland de facto unabhängig, des Weiteren hat sich Puntland für autonom und Galmudug für unabhängig erklärt. Auch die Unabhängigkeit von Jubaland/Südwestsomalia wurde mehrfach ausgerufen.

[Bearbeiten] Relief


In den Norden Somalias erstreckt sich das östliche Somali-Hochland, das hier durchschnittlich 9.000–2.100 Meter hoch ist und sich nach Osten hin absenkt. Hier liegt der höchste Berg des Landes, der Shimbiris mit 2.450 m Höhe. Der zweithöchste Berg ist der Bahaya (2.200 m). Der Süden ist flacher mit einer durchschnittlichen Höhe von 180 m.

Nördlich des Somali-Hochlandes liegt zwischen Saylac und Berbera die Küstenebene Guban.

[Bearbeiten] Klima

Das Klima Somalias ist ein insgesamt heißes und trockenes Monsunklima mit zwei Regen- und zwei Trockenzeiten. Die Regenzeit Gu beginnt im April und dauert bis Juni. Ihr folgt die Hagaa-Trockenzeit von Juli bis September, die wiederum von den Day- oder Dayr-Regenfällen von Oktober bis November gefolgt wird. Von Dezember bis März dauert die Jilaal-Trockenzeit. Beide Trockenzeiten werden auch als Tangambili bezeichnet.

Die zeitliche Verteilung und Gesamtmenge der Regenfälle kann variieren, was beträchtliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft hat und zu Dürren wie auch zu Überschwemmungen in den Flusstälern führen kann.

[Bearbeiten] Gewässer

Im Süden und Zentrum wird Somalia von den in Äthiopien entspringenden Flüssen Jubba und Shabeelle durchzogen, von denen letzterer seine Mündung in den Jubba nur bei reichlichen Regenfällen erreicht. Alle anderen Flüsse, namentlich der Nugaal (Nogal) im Norden, führen nicht ganzjährig Wasser.

[Bearbeiten] Küste

Somalia hat eine weitgehend flache Küstenlinie am Indischen Ozean von 2.720 km Länge. Vor der Küste von Kismaayo bis zum Raas Kiyaambo erstreckt sich die Korallenriffkette der Bajuni-Inseln. Das Kap Guardafui bzw. Kap Xaafuun (Hafun) ist der östlichste Punkt Afrikas, ein weiterer Landvorsprung ist das Raas Kaambooni.

[Bearbeiten] Landschaft


Einen großen Teil der Landesfläche in Zentrum und Norden nimmt die Somali-Wüste oder Danakil-Somalia ein. Überweidung und die Abholzung für den Holzkohleexport führen zur Desertifikation.

[Bearbeiten] Siehe auch

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