Genk

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Basisdaten
Region: Flandern
Provinz: Limburg
Arrondissement: Hasselt
Fläche: 87.85 km²
Einwohner: 63.607 (1. Jan 2005)
Bevölkerungsdichte: 724 Einwohner je km²
Höhe:  ??? NN
Postleitzahl: 3600
Vorwahl: 089
Geografische Lage: Koordinaten: 50° 57' N, 5° 30' O 50° 57' N, 5° 30' O
Adresse der Stadtverwaltung: Dieplaan 2
3600 Genk
Offizielle Website: www.genk.be
Politik
Bürgermeister: Jef Gabriëls (CD&V

Genk ist eine Stadt in der belgischen Provinz Limburg und liegt am Albertkanal.

Genk war ein unbedeutender Weiler, bis im Jahr 1901 im nahen Dorf As und kurz darauf auf der eigenen Gemarkung bedeutende Kohlevorkommen entdeckt wurden. Genk wuchs daraufhin zu einem der bedeutendsten Kohlereviere Belgiens an. Seit den 60er Jahren setzte ein Strukturwandel in der Region ein. So wurde 1966 die erste von drei Minen geschlossen. In den 80'er Jahren wurden die beiden verbleibenden Minen geschlossen. Erst im Jahr 2000 wurde die Gemeinde Genk zur Stadt und hat derzeit 63500 Einwohner.

Heute ist Ford mit rund 10.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber der Stadt. Der amerikanische Automobilkonzern stellt dort (Juni 2006) die Modelle Mondeo und auf einer neuen gemeinsamen Plattform den Galaxy und den S-MAX her. Auch der Nachfolger des Mondeo wird dort vorbereitet. Bis 2004 wurde in Genk auch der Transit hergestellt. Ein weiterer grösserer Arbeitgeber ist A.L.Z. (ein Stahlwerk).

Zu Genk gehört die Domein Bokrijk, zu der ein für Belgien bedeutendes Freilichtmuseum, ein großer Spielplatz und auch ein botanischer Garten, das Bokrijk Arboretum gehören.

Durch die für die Arbeit im Bergbau seit etwa 1913 aus immer weiteren Kreisen zugewanderten Mitbürger aus den Niederlanden, Polen, Italien, der Ukraine, Russland, der Türkei und Marokko wurden auch viele Religionen in Genk zusammengeführt. Die Gläubigen haben in Genk im Laufe der Zeit Kirchen verschiedenster christlicher Glaubensrichtungen und dann auch Moscheen gebaut.

Der örtliche Fußballverein KRC Genk zählt zu den Topclubs der belgischen Liga, wurde 1999 und 2002 Landesmeister, 1998 und 2000 Landespokalsieger.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Genk aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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