Generationenkonflikt

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Der Generationenkonflikt ist entweder eine Konfliktsituation in der Lebensphase Jugend zwischen Pubertät und Adoleszenz oder eine (mehr abstrahierte) Auseinandersetzung zwischen zwei verschiedenen Generationen, bei dem häufig mit Vorurteilen der anderen Person gegenüber gehandelt wird. Es gibt zum Beispiel eine Generation "Jugend", die sich von "den Alten" nicht respektiert fühlt oder zu diversen Themen eine andere Haltung bzw. Meinung hat. Es gibt etablierte, ältere Generationen an den Schaltstellen der Macht, die ihre Macht möglichst weiterhin behalten wollen. Diese Generationen geraten dann mit jüngeren, weniger etablierten Generationen in einen Konflikt, wenn es zu keinem Generationswechsel kommt, siehe z.B. Altersstruktur der großen Volksparteien.

Weitergehend versteht man unter dem Generationenkonflikt den kulturellen, sozialen oder wirtschaftlichen Gegensatz zwischen Generationen. Das können Werteunterschiede sein oder Interessensgegensätze zwischen junger und alter Generation; als Beispiel sei genannt der Generationenvertrag, auf dem die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland beruht. Durch die sich ändernde Altersstruktur der Bevölkerung zahlen immer weniger versicherungspflichtige Arbeitnehmer Beiträge ein - die Zahl der Rentenempfänger nimmt dagegen zu. Kristisiert wird, der Staat sei seiner Pflicht und Aufgabe als regulierender Faktor zum Erhalt des sozialen Friedens nicht nachgekommen.

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