Generalmajor

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[Bearbeiten] Deutschland

Der Ausdruck Generalmajor ist ein militärischer Rang und bezeichnet den dritthöchsten Dienstgrad bei Heer und Luftwaffe der Bundeswehr. Die Reihenfolge ist dabei:

Diese Reihenfolge muss aus der geschichtlichen Entwicklung der Rangbezeichnungen begriffen werden. Folgende Rangbezeichnungen (in absteigender Reihenfolge) gab es in den einzelnen Befehlsstufen:

  • Kompanie: Hauptmann - Leutnant - Wachtmeister
  • Regiment: Oberst - Oberstleutnant - Oberstwachtmeister
  • Armee: General - Generalleutnant - Generalwachtmeister

Als in Deutschland der Titel „Major“ aufkam, verdrängte dieser den Rang "Oberstwachtmeister". Das blieb auch nicht ohne Einfluss auf den Rang "Generalwachtmeister". So wurde aus dem "Generalwachtmeister" der Generalmajor.

Typische Verwendungen für Generalmajore der Bundeswehr sind Divisionskommandeur und Stabsabteilungsleiter im Verteidigungsministerium. Sie werden nach der BBesO mit B7 besoldet.

Entsprechende Dienstgrade:

  • Sanitätsdienst
    • Generalstabsarzt, Admiralstabsarzt
  • Marine


[Bearbeiten] Schweiz

Der in Panmunjeom eingesetzte Schweizer Offizier der Neutral Nations Supervisory Commission (NNSC), momentan Gerhard Brügger, hat den Rang eines Generalmajors. Der Rang des Divisionärs der Schweizer Armee kommt dem Generalmajor gleich.

[Bearbeiten] Österreich

Seit 2002 kennt das österreichische Bundesheer wie die Bundeswehr den Dienstgrad Generalmajor als zweitniedrigsten Generalsdienstgrad. Der ranghöchste Cobrabeamte in Österreich hat den Dienstgrad Generalmajor.


[Bearbeiten] DDR

Im Gegensatz zur Bundeswehr war der Generalmajor in der Nationalen Volksarmee der DDR der niedrigste Dienstgrad in der Gruppe der Generale, da hier der Dienstgrad des Brigadegenerals nicht verwendet wurde. Die Rangfolge lautete: Generalmajor- Generalleutnant- Generaloberst- Armeegeneral- (Marschall der DDR).

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