Generalleutnant

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Der Generalleutnant ist ein hoher Offiziersdienstgrad.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichtliche Bedeutung

Im 17. Jahrhundert war der Generalleutnant der höchste Dienstgrad. Die Ränge waren absteigend:

Die einzigen kaiserlich-habsburgischen Generalleutnante im 17. Jahrhundert waren:

  1. Octavio Piccolomini
  2. Raimund von Montecuccoli
  3. Karl IV. von Lothringen
  4. Ludwig Wilhelm von Baden
  5. Eugen von Savoyen

[Bearbeiten] Preußische Armee - Reichswehr - Wehrmacht

In der Wehrmacht sowie schon vorher in der preußischen Armee und auch der Reichswehr war der unterste Generalsdienstgrad der

[Bearbeiten] Deutsche Bundeswehr

In der Bundeswehr ist er der zweithöchste Generalsrang. Seine Entsprechung bei der Marine ist der Vizeadmiral. Die Reihenfolge ist dabei:

In der Bundeswehr sind u.a. die Inspekteure der Teilstreitkräfte, der Chef des Planungsstabes im Bundesministerium der Verteidigung und die Kommandierenden Generale der Korps Generalleutnante bzw. Vizeadmirale.

Gleichrangige Dienstgrade:

  • Sanitätsdienst
    • Generaloberstabsarzt
    • Admiraloberstabsarzt

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] NVA

In der Nationalen Volksarmee beziehungsweise den Grenztruppen der DDR war der Generalleutnant der zweitniedrigste Dienstgrad in der Gruppe der Generale. Unterhalb rangierte nur noch der Generalmajors. Das entsprechende Pendant bei der Volksmarine war der Vizeadmiral. Über dem Generalleutnant standen der Generaloberst, der Armeegeneral, sowie der niemals verliehene Dienstgrad des Marschalls der DDR.

[Bearbeiten] Andere Armeen

International ist der Generalleutnant meist auch in der Ebene Armeekorps zu finden. In der Schweizer Armee entspricht dem Generalleutnant der Grad des Korpskommandanten.

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