Gelehrtenschule

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Als Gelehrtenschule bezeichnet man eine Schule zur höheren Ausbildung.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Gelehrtenschulen als Vorgänger der Gymnasien

Als Gelehrtenschulen bezeichnete man eine weiterführende Schule, die zukünftige Gelehrte ausbildete, um diese damit auf ein Universitätsstudium vorzubereiten. Sie ist somit der Vorgänger moderner Gymnasien.

Der Lehrplan umfasste deshalb immer auch die klassischen Sprachen Latein und Griechisch. Die anderen Fächer waren meist Geisteswissenschaften und Mathematik. Die Bezeichnung ersetzte den älteren Begriff Lateinschule.

Im Gegensatz dazu standen (je nach Zeit und Ort) die Realschulen oder Realgymnasien oder Bürgerschulen, deren Schwerpunkt Naturwissenschaftenen, moderne Sprachen und andere „praktische“ Fächer bildeten.

Heute führen noch einige alte Gymnasien die Bezeichnung Gelehrtenschule im Namen.

[Bearbeiten] Frühe jüdische Gelehrtenschulen

Im jüdischen Zusammenhang bezeichnet man mit Gelehrtenschulen die historischen Ausbildungsstätten für Rechtsgelehrte, die gleichzeitig auch als Gerichte dienten, z.B. die Schule in Jawne. Die modernen Bezeichnung ist Jeschiwa.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

Gelehrtenschulen im frühen Judentum

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