Gebührenimpuls

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Mit dem Gebührenimpuls (Gbi) werden in analogen Telefonnetzen Informationen über die während einer Verbindung anfallenden Kosten zum Anrufer übermittelt. In dessen Endgerät (Telefon mit Gebührenanzeige, Gebührenanzeiger) wird der Gebührenimpuls aus dem übertragenen Gesamtsignal herausgefiltert und in eine entsprechende Gebührenanzeige umgewandelt.

Der Gebührenimpuls besteht aus einer Wechselspannung mit einer Frequenz, die über dem Frequenzbereich für die Sprachinformation von 300 bis 3400 Hz liegt.
Die Daten des Gebührenimpulses:

  • Frequenz in Deutschland 16 kHz
  • Frequenz in Österreich und in der Schweiz 12 kHz
  • Länge 80 ms
  • Leistungspegel von nominal -10 dBm

Gebührenimpulse sind im Telefonhörer hörbar und können durch die Tastung zu Übertragungsstörungen bei Fax- und Datenübertragungen (Modem) führen. Zur Vermeidung dieser unerwünschten Effekte sind

In digitalen Telefonnetzen (ISDN, GSM- und UMTS-Mobilfunknetze) werden die Gebühreninformation mit den AOC-Leistungsmerkmalen übermittelt.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Gebührenimpuls aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
webtemplates | Plastikkarten und Plastikkartendrucker

© 2006 www.power-labels.com