Friesland (Emden)
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Der Emder Stadtteil Friesland, auch Kolonie Friesland genannt, ist eine Arbeitersiedlung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ihr Ursprungszustand ist weitestgehend erhalten. Sie wurde insbesondere für die Beschäftigten der Nordseewerke errichtet. Die meisten der Straßen sind nach Nordseeinseln benannt. Viele der Häuser verfügen über einen kleinen Garten im Hinterhof, der in der Vergangenheit (und teils auch noch heute) zur Selbstversorgung durch den Anbau von Obst und Gemüse oder durch Tierhaltung dient.
Der Stadtteil gilt als Hochburg der SPD – und das nicht nur innerhalb Emdens, sondern sogar in einem bundesweiten Rahmen. Die Partei erzielte hier in der Vergangenheit oftmals Wahlergebnisse von rund 80, teils auch annähernd 90 Prozent.
Um die Belange der Einwohner kümmert sich der Bürgerverein Friesland, der in dem Stadtteil auch einen Veranstaltungsraum betreibt.
Friesland hat derzeit 854 Einwohner (30. Juni 05).
[Bearbeiten] Weblinks
Artikel aus dem Berliner Tagesspiegel zu den Wahlerfolgen der SPD im Stadtteil Friesland
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