Friedrich I. (Sachsen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Friedrich IV., der Streitbare (* 11. April 1370; † 4. Januar 1428 in Altenburg) war ein Fürst aus dem Hause Wettin. Er war seit dem Tod seines Vaters 1381 Markgraf von Meißen, Landgraf von Thüringen und Pfalzgraf von Sachsen.


Der Sohn Friedrichs III. regierte nach dem Tod seines Onkels Wilhelm I. 1407 die Mark Meißen gemeinsam mit seinem Bruder Wilhelm II. sowie seinem Cousin Friedrich dem Friedfertigen (Sohn Balthasars). Nach Landesteilungen 1410 und 1415 erhielt er die Mark Meißen zur Alleinherrschaft. An der Seite des Königs Sigismund nahm er ab 1420 an den Hussitenkriegen teil, im August 1421 gelang ihm bei Brüx einer der wenigen militärischen Erfolge gegen die Hussiten. Für seinen Einsatz in diesem Konflikt wurde er am 6. Januar 1423 mit dem Herzogtum Sachsen-Wittenberg und der Pfalzgrafschaft Sachsen belohnt. Damit stieg Friedrich IV., der sich jetzt Friedrich I. nannte, zum Herzog und Kurfürsten auf.

Nach dem Tod seines Bruders Wilhelm wurde Friedrich Herrscher über den gesamten wettinischen Besitz außer Thüringen. Als Friedrich 1428 starb, wurde er als erster Wettiner in der Meißener Domkapelle beigesetzt.

[Bearbeiten] Nachkommen

Friedrich I. heiratete Katharina von Braunschweig-Lüneburg (1395-1442), Tochter von Heinrich I. von Braunschweig-Lüneburg († 1416).

[Bearbeiten] Weblinks


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Friedrich I. (Sachsen) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
webtemplates | Plastikkarten und Plastikkartendrucker

© 2006 www.power-labels.com