Frieden von Crépy

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Der Frieden von Crépy war ein Vertrag zwischen Kaiser Karl V. und dem französischen König Franz I.. Er wurde am 18./19. September 1544 in Crépy-en-Valois nordöstlich von Paris geschlossen. Durch ihn wurden - nach vier ergebnislosen Italienischen Kriegen – die Auseinandersetzungen zwischen den Habsburgern und Frankreich kurzzeitig beendet.

Nachdem Karl V. 1543 einen Bündnis mit dem englischen König Heinrich VIII. geschlossen hatte und nach seinem erfolgreichen Marnefeldzug im September 1544, sah Franz I. sich gezwungen, den Vertrag zu akzeptieren und damit die Übermacht des Kaisers anzuerkennen.

Franz I. verzichtete bei diesem Friedensschluss auf seien Eroberungen in Italien vor allem auf das Herzogtum Mailand (das Reichslehen blieb) und auf das zu Spanien gehörende Königreich Neapel. Karl V. andererseits gab seine Ansprüche auf Burgund auf.

Der Frieden von Crépy verschaffte dem Kaiser die Möglichkeiten und Mittel, nach einem Bündnis mit dem Papst Paul III. (1546) gegen den Schmalkaldischen Bund vorzugehen sowie der Bedrohung durch das Osmanische Reich in Ungarn aktiver zu begegnen (siehe Türkenkriege).

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