Frieden von Cateau-Cambrésis

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Der Frieden von Cateau-Cambrésis am 3. April 1559 südöstlich von Cambrai beendet die Auseinandersetzung Frankreichs unter Heinrich II. von Frankreich mit Philipp II. von Spanien um die Vorherrschaft in Europa (Italienische Kriege).

Philipp II. konnte seine Territorien in Italien sowie die burgundischen Besitzungen bestätigen lassen. Frankreich musste auf seine Kriegsziele verzichten und Thionville, Orte in Luxemburg, Marienburg, Yvoix, Damvilliers, Montmedy sowie Gebiete im Artois und Charolais an Spanien zurückgeben.

Das Herzogtum Savoyen wurde von Frankreich wieder mit seinem Besitz, insbesondere der Franche-Comté und den Alpenpässen, ausgestattet, und der französische König verzichtete auf alle Ansprüche in Italien. Entgegen dem Wunsch Englands unter Elizabeth I. behielt Frankreich Calais und die Bistümer von Metz, Toul und Verdun.

Der Vertrag wurde durch die Heirat Philipps II. mit der Tochter von Heinrich II., Elisabeth von Valois, bekräftigt. Kurz nach Friedensschluss starb Heinrich II. an den Folgen eines Turnierunfalls.

Mit dem Friedensvertrag von Cateau-Cambrésis schied Frankreich für vierzig Jahre als dominierende Großmacht aus und ermöglichte so die Vormachtstellung Philipps II. und der Habsburger in Europa. Frankreich war zunächst bestrebt, seine inneren Konflikte zu lösen und wollte einen Frieden aushandeln, der es außenpolitisch absicherte. Die innere Konsolidierung sollte jedoch bis 1598 andauern, in deren Folge Heinrich IV. wieder eine offensive Politik gegen das Haus Habsburg forcierte.

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