Freikatholische Kirche

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Die Freikatholische Kirche entstand 1949 in Deutschland. Ihre Bischöfe beanspruchen die Apostolische Sukzession.

[Bearbeiten] Geschichte

1945 trennte sich der römisch-katholische Bischof Carlos Duarte Costa von Botucatu, Brasilien, vom Papsttum. Es entstand die Katholisch-Apostolische Kirche Brasiliens, die 1949 durch den Erzbischof Johannes Peter Meyer später Mendez-Meyer, nach Deutschland kam.

[Bearbeiten] Entwicklung in Deutschland

Der erste Vorstand der "Freikatholische Kirche in Deutschland abgekürzt FK e.V.", mit Sitz in Köln, war Herr Kurt Hasselhuhn, Verwaltungsangestellter in Düsseldorf. Die FK wirkte in Köln, Gemeinde Heilig Kreuz. Für die Kirchengemeinde "St. Peter" in München fand am Sonntag, den 15. Oktober 1972 in der Thalkirchenerstr. 25 die Kapellenweihe durch Erzbischof Johannes Meyer unter Assistenz von Bischof Hilarius Ungerer statt. Am 7 Juli 1976 schloss der Nachfolger von Bischof Meyer, Bischof Georg Fröbrich mit der vom Erzbischof Thiesen geleiteten Kirche Sancta Veteris Romana Catholic Ecclesia die Vereinbarung über Interkommunion ab.

Seit dem 2. August 1978 bestand kirchenrechtlich kein Ausschlussgrund mehr für freikatholische bischöfliche Amtsausübung durch Bischof Hilarius Ungerer, da an diesem Tage Bischof Norbert Paulus Maas seine Demission als Bischof und Kustos der bayerischen Mariaviten angenommen hatte [1]. Später ergab sich ein Konsens zwischen Bischof Georg Fröbrich, Bischof Hilarius Ungerer, u.a. in der Weise, dass Bischof Hilarius Ungerer Bischof der FK bleibt.

Die Diözesen werden von Bischöfen und die von Priestern und Diakonen geleitet. Der dem FK Bischof Hilarius Ungerer unterstellte Bischof für die Phillipinische Auslandsgemeinde ist Silverio Umipig.

Von München aus wird ab 1976 das seit 1955 erscheindende Mitteilungsblatt der FK Die Sendung herausgegeben.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Maas-Archiv, 23.07.2006
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