Epoche
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Begriff Epoche (von griechisch: epoch, epoché = Haltepunkt) bezeichnet:
- einen längeren Zeitraum, der sich durch eine oder mehrere grundlegende Gemeinsamkeiten auszeichnet, insbesondere
- in Kunst und Architektur: - siehe Stilepoche.
- in der Musik - siehe Epoche (Musik).
- in der Literatur - siehe Epoche (Literatur).
- in der technischen Entwicklung der Eisenbahn - siehe Epoche (Modelleisenbahn).
- den Ausgangspunkt einer Jahreszählung innerhalb eines Kalendersystems - siehe Epoche (Chronologie).
- in der Astronomie den mittleren Zeitpunkt, auf den veränderliche Größen vereinheitlicht werden - siehe Epoche (Astronomie).
- in der Geologie eine Unterteilung der Erdzeitalter des jüngsten Äons der Erdgeschichte - siehe Geologische Zeitskala.
- in der Informatik
- den Taskzyklus in Multitasking-Betriebssystemen.
- die Unix-Epoche, die „Sekunde Null“ der Echtzeituhren von Unix-Systemen - siehe Unixzeit.
- in der Pädagogik von Rudolf Steiner eine Unterrichtsform - siehe Epochenunterricht.
- drei Zeitschriften:
- Epoche (Zeitschrift)
- GEO Epoche
- Die Neue Epoche (Wochenzeitung)
Darüber hinaus bezeichnet
- Epoché in der Philosophie eine Enthaltung im Urteil und einen Begriff Husserls.
Als epochales Ereignis wird ein Ereignis bezeichnet, das in seiner Bedeutung oder aufgrund seiner Seltenheit herausragend ist und damit Beginn bzw. Ende eines längeren Zeitraums darstellt - siehe auch Zeitenwende.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Epoche aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
|
|
|