Epipaläolithikum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Dreiperiodensystem
Holozän Historische Zeit
Eisenzeit
  Späte Bronzezeit  
  Mittlere Bronzezeit
  Frühe Bronzezeit
Bronzezeit
    Kupfersteinzeit    
  Jungsteinzeit
Mittelsteinzeit / Epipal.
Pleistozän     Jungpaläolithikum  
    Mittelpaläolithikum
    Altpaläolithikum
  Altsteinzeit
Steinzeit

Das Epipaläolithikum war eine Übergangszeit in der technologischen Entwicklung des Menschen von der Altsteinzeit zur Jungsteinzeit. Benutzt wird dieser Terminus für die Regionen der Welt, die nicht oder kaum von den Eiszeiten geprägt wurden - in diesen wiederum wird der Begriff Mittelsteinzeit benutzt. Das Epipaläolithikum begann vor etwa 10.000 Jahren (also 8.000 v. Chr.) und endete - regional verschieden - etwa 2.000 Jahre später, also etwa vor 8.000 Jahren. Genutzt wird dieser Begriff vor allem im Nahen Osten, Anatolien und Zypern, also Gebieten, die sehr früh in den Prozess der Neolithisierung mit der Neolithischen Revolution eintraten und wo sich der postglaziale Klimawandel nur sehr wenig auswirkte.

Die epipaläolithischen Jäger und Sammler nutzten Feuerstein- oder Obsidian-Werkzeuge und Waffen, die unter dem Begriff Mikrolithen zusammengefasst werden. Diese sehr kleinen, retuschierten Klingenbruchstücke oder Mikroklingen wurden mit Birkenpech, Asphalt oder gebranntem Kalk in hölzernen Schäften befestigt (Speere, Messergriffe usw.). Die Lebensweise war meist nomadisch, allerdings entstanden in dieser Epoche auch die ersten permanenten Siedlungen (siehe: Liste historischer Stadtgründungen).

[Bearbeiten] Siehe auch:

Portal:Vor- und Frühgeschichte

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Epipaläolithikum aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
webtemplates | Plastikkarten und Plastikkartendrucker

© 2006 www.power-labels.com