Apple IIc

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Apple IIc
Hersteller Apple Computer
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Vorgestellt April 1984
Eingestellt August 1988
Empf. Verkauspreis US$1295
CPU 65C02 , 1,023 MHz
RAM 128KB (max. 1,125MB)
OS ProDOS

Der Apple IIc war das vierte Modell in der Apple-II-Linie und war Apples erster portabler Computer. Das Resultat war eine verkleinerte Apple II-Version mit 3 Kilo (7,5 Pfund) Gewicht. Das "c" im Namen stand für compact ("kompakt"), Bezug nehmend auf die Tatsache, dass ein kompletter Apple II (ohne Bildschirm und Netzteil) in ein kleines Gehäuse gepackt wurde (von der Größe her etwa ein Notizheft - daher auch der englische Ausdruck Notebook für Computer dieser Größe). Der Apple IIc verfügte über einen MOS-65C02-Prozessor mit einem MHz.

Der Apple IIc+ wurde 1988 veröffentlicht. Er verfügte im Gegensatz zum IIc über ein 3.5"-Laufwerk und einen 65C02-Prozessor mit 4 MHz. Aufgrund des günstigen Preises von 675 US-Dollar verkaufte sich das Modell sehr gut.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Der Apple IIc wurde im April 1984 auf den Markt gebracht, in einem von Apple durchgeführten Anlass namens "Apple II Forever". Der neue Computer wurde als Beweis für Apples Bekenntnis zu der Apple II-Serie und deren Nutzer betrachtet: Man versicherte, dass die alte Technik nicht vergessen oder einfach fallgelassen werde, zugunsten des soeben eingeführten Macintosh.

Da der Apple IIc im Wesentlichen einem Apple IIe mit einer Ansammlung von üblichen Zusatzsteckkarten entsprach, wurde er nicht als Nachfolger, sondern als tragbare Version angesehen; der IIe wurde auch weiterhin gebaut und überlebte am Ende den IIc um einige Jahre.

Mit dem Computer wurde Apples Snow White design language eingeführt, die ein für damalige Verhältnisse elegantes und geschmeidiges Aussehen mit sich brachte und bald zum Standard für die meisten Apple-Computer und deren Zubehör wurde. Dies wurde für nahezu ein Jahrzehnt beibehalten.

Obwohl der Apple IIc relativ leicht und kompakt im Aufbau war, wurde er doch nicht als echter "portable" betrachtet, da er weder eine Batterie noch ein Display eingebaut hatte.

[Bearbeiten] Eigenschaften

[Bearbeiten] Verbesserungen gegenüber dem IIe

Technisch gesehen war der Apple IIc ein Apple IIe in einem kleinerem Gehäuse, mit Ausnahme von ein paar wenigen, kleineren Verbesserungen, die die Kompatibilität zum ursprünglichen IIe nicht groß beeinflussten.

  • Es wurde Motorolas 65C02 statt des 6502-Prozessors verwendet. Er bot 27 neue Befehle und einen geringeren Stromverbrauch.
  • Die neue ROM-Firmware erlaubte es, in Applesoft BASIC mit Kleinbuchstaben zu arbeiten, verbesserte die Unterstützung von 80-Spalten-Monitoren und behob einige Fehler aus der vorherigen Version.
  • "Mousetext": Der Text-Zeichensatz wurde um 32 einzigartige Zeichensymbole erweitert, die, wenn man sie richtig nebeneinander anordnete, einfache Icons, Fenster und Menüs im Textmodus darstellen konnten, ähnlich wie IBM's ANSI (bzw. ASCII).

Notiz am Rande: Ein Jahr später konnten alle diese Features auch auf dem IIe eingesetzt werden; möglich machte dies ein Upgrade, Enhanced IIe genannt.

[Bearbeiten] Eingebaute Erweiterungskarten und Schnittstellen

In die Hauptplatine des IIc wurden 5 verschiedene Erweiterungskarten integriert. Diese umschlossen:

  • Eine kombinierte Speichererweiterungs- und Grafikkarte, die 80 Spalten darstellen konnte
  • Zwei Apple Super Serial Cards
  • Eine Mouse Card
  • Eine Kontrollerkarte für Diskettenlaufwerke.

Damit hatte der Apple IIc 128 KB RAM, 80-Spalten-Darstellung, Double-Hi-Resolution-Grafik standardmässig an Bord, im Unterschied zu seinem Vorgänger IIe, allerdings fiel die Möglichkeit weg, allerlei weitere Erweiterungskarten einzubauen, da keine echten Slots mehr vorhanden waren. Die integrierten Karten wurden auf virtuelle Slots gelegt, damit Software von früheren Apple II-Modellen ohne zusätzliche Modifikationen die Karten erkennen konnten. Interessant ist die Kontrollerkarte für Diskettenlaufwerke; diese wurde auf einen einzelnen Chip verkleinert, der "IWM" genannt wurde. Das Kürzel stand für Integrated Wozniak Machine.

An der Rückseite des Rechner waren die Schnittstellen angebracht. Die DE9-Schnittstelle für den Joystick wurde auch als Anschluss für die Maus verwendet und war zu den Mäusen von den Lisa- und frühen Macintosh-Modellen kompatibel. Zwei serielle Schnittstellen waren ebenfalls vorhanden (zwei, damit ein Drucker und ein Modem simultan angeschlossen werden konnten), ebenfalls eine Schnittstelle für ein 5.25"-Diskettenlaufwerk (später konnten auch 3.5" und Harddisks darüber angeschlossen werden). Ausserdem war eine Video-Schnittstelle für zusätzliche Adapter vorhanden, dieser jedoch konnte nur rudimentäre Signale generieren; selbst war er nicht in der Lage, ein Videosignal zu erzeugen. Apple stellte ein LC-Display und einen RF-Modulator für diesen Ausgang her; der Modulator wurde später mit dem IIc ausgeliefert. Der Composite-Video-Ausgang der früheren Apple II-Modelle blieb, der interne DIP-16 Game port und Anschluss für Kasettenspieler wurden aber entfernt. Der Netzteilanschluss wurde mit internen Spannungswandlern verbunden und benötigte daher nur eine einzige externe Spannung; damit konnte der IIc mittels eines simplen Adapterkabels an einer Autobatterie betrieben werden.

[Bearbeiten] Technische Spezifikationen

CPU

  • 65C02 mit 1,023 MHz Taktfrequenz
  • 8-Bit Datenbus

Arbeitsspeicher

  • 128K RAM eingebaut.
  • 32K ROM eingebaut (Original: 16KB)
  • Erweiterbar mit bis zu 1MB RAM, maximaler Ausbau daher 1,128MB

Grafik

  • Textmodi: 40 und 80 Spalten / 24 Zeilen
  • Low-Resolution: 40×48 (15 Farben) (Grafisch, niedrige Auflösung)
  • High-Resolution: 280×192 (6 Farben) (Grafisch, hohe Auflösung)*
  • Double-Low-Resolution: 80×48 (15 Farben) (Grafisch, niedrige Auflösung verdoppelt)
  • Double-High-Resolution: 560×192 (15 Farben) (Grafisch, hohe Auflösung verdoppelt)*

Die Textmodi konnten mit den grafischen Modi gemischt werden, dabei wurden die untersten 8 (bzw. 32) Zeilen des Bildschirms für die grafischen Darstellungen verwendet. * Die horizontale Auflösung war bei der farbigen Darstellung halbiert.

Audio

  • Eingebauter Lautsprecher, "1-bit toggling"
  • Anpassbare Lautstärke

Speicher

  • Slim-line 5.25" Diskettenlaufwerk
  • 140K einseitig

Interne Anschlüsse

  • Anschluss für Arbeitsspeicher-Erweiterungskarten (34-pin) (Nur auf ROM 3 oder späteren Hauptplatinen)

Interne spezielle Controller

  • IWM (Integrated Wozniak Machine) für Diskettenlaufwerke
  • Zwei 6551 ACIA chips für serielle I/O

Externe Anschlüsse

  • Joystick/Maus (DE-9)
  • Drucker, erster serieller Port (DIN-5)
  • Modem, zweiter serieller Port (DIN-5)
  • Video Expansion Port (D-15)
  • Diskettenlaufwerk SmartPort (D-19)
  • Betriebsspannung (12 Volt DC) (DIN-7, männlich)
  • NTSC composite Video-Ausgang (RCA)
  • Audio-out (3,5 mm Klinkenstecker)

[Bearbeiten] Revisionen

[Bearbeiten] Serial port timing fix

[Bearbeiten] UniDisk 3.5 support (ROM revision '0')

[Bearbeiten] Memory Expansion IIc (ROM revision '3')

[Bearbeiten] Memory Expansion IIc, fix (ROM revision '4')

[Bearbeiten] Internationale Versionen

[Bearbeiten] Zubehör

[Bearbeiten] Weblinks

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