6. Jahrhundert
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Das 6. Jahrhundert begann am 1. Januar 501 und endete am 31. Dezember 600.
Es ist die Epoche des Übergangs zwischen der Spätantike und dem Frühmittelalter.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Zeitalter/Epoche
Letztes Jahrhundert der Spätantike (im Westen) und zugleich erstes Jahrhundert des Frühmittelalters.
[Bearbeiten] Ereignisse/Entwicklungen
- Die keltische Kirche geht in der römisch-katholischen Kirche auf.
- Letzter Höhepunkt der spätrömischen Kultur unter Kaiser Justinian I..
- In England bedrängen die Angelsachsen zunehmend die heimischen romano-keltisch-christlichen Regenten. Der Abwehrkampf lässt wohl die Sage von König Artus entstehen.
- 529/531 wird die Platonische Akademie geschlossen
- Mit einem persischen Angriff beginnt 540 ein Krieg zwischen Byzanz und den Sassaniden, der (mit zwei kurzen Unterbrechungen) bis 630 dauert und die Islamische Expansion erst ermöglicht; siehe auch Römisch-Persische Kriege.
- 541 bricht die Justinianische Pest aus, die jahrelang im gesamten Mittelmeerraum wütet und zahllose Opfer fordert.
- Das Fünfte Ökumenische Konzil tagt 553 in Konstantinopel.
- Mit dem Einfall der Langobarden in Italien endet die Zeit der Völkerwanderung.
- In die durch die Völkerwanderung entvölkerten ehemaligen ostgermanischen Gebiete wandern ab 580 allmählich slawische Völker (Wenden) ein. Etwa um diese Zeit beginnt auch die slawische Besiedlung des Balkanraumes, die durch die Balkanfeldzüge des Maurikios nur vorübergehend gestoppt wird.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Papst Gregor I., der letzte der antiken Kirchenväter (vgl. Gregorianischer Choral)
- Chosrau I., sassanidischer Großkönig (531-579)
- Justinian I., oströmischer Kaiser (527-565)
- Benedikt von Nursia (ca. 480-547)
- Prokopios von Caesarea, letzter bedeutender antiker Historiker (ca. 500-560)
- Garab Dorje, buddhistischer Meister und Gründer der Dzogchen-Tradition
[Bearbeiten] Islam
Um 570 Geburt des Propheten Mohammed, der dann um 610 (gemäß muslimischer Tradition) den Erzengel Gabriel empfangen und damit zum Begründer einer neuen Weltreligion werden sollte, deren militärische Expansion ab etwa 632 das endgültige Ende der Antike markiert.
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