555 (Vorwahl)
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Die fiktive Telefonvorwahl 555 wird häufig in den USA in Spielfilmen, TV- oder Radio-Shows oder in anderen Medien genutzt, um nicht versehentlich echte (vergebene) Telefonnummern zu veröffentlichen.
In aller Regel besteht die fiktive Telefonnummer aus der Vorwahl 555, gefolgt von vier weiteren Ziffern. Besonders beliebt war lange Zeit die Telefonnummer 555-2368. Tatsächlich sind in den USA lediglich die Wahlbereiche von 555-0100 bis 555-0199 für den fiktiven Gebrauch reserviert.
Die Verwendung der fiktiven Vorwahl 555 entstand in den 1970er-Jahren. Zuvor war die Verwendung der Vorwahl „KLondike 5“ oder „KLamath 5“ verbreitet. Seinerzeit war es noch üblich, dass die ersten beiden Ziffern der Vorwahl durch Buchstaben ersetzt wurden („K“ und „L“ befinden sich beide auf der Taste „5“).
Dass fiktive Vorwahlen vonnöten sind, erweist sich an zwei populären Beispielen, in denen unabsichtlich echte Telefonnummern genannt wurden:
- In dem Spielfilm Bruce Allmächtig (2003) werden diverse Telefonnummern genannt, die tatsächlich vergeben sind. Dies führte dazu, dass arglose Bürger angerufen und nach „Gott“ gefragt wurden.
- Die schon im Titel genannte Telefonnummer des Liedes „867-5309/Jenny“ von Tommy Tutone (1982) ist vergeben. Viele Telefonbesitzer wurden angerufen und nach „Jenny“ gefragt.
[Bearbeiten] Weblinks
- Liste fiktiver 555-Telefonnummern (englisch)
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